Aktuelles vom Potzbergverein

 

Begehung mit den Jagdpächtern am Potzberg

Am 22.04.2017 fand auf Einladung des Potzbergvereins eine Begehung mit den Jagdpächtern rund um den Potzberg statt. Rund 20 Interessierte kamen bei kühlem, aber trockenem Wetter nach Neunkirchen am Potzberg.


Begehung mit den Jagdpächtern  -  im Hintergrund der 562 m hohe Potzberg
     

Die Jagdpächter der Gemeinden rund um den Potzberg gaben viele interessante Informationen zum Wildbestand, den Wildarten und den festgesetzten jährlichen Abschusszahlen.

 

An verschiedenen Stellen des Rundgangs wurde auf Besonderheiten der Jagd eingegangen und mit viel Geduld wurden die unzähligen Fragen der Teilnehmer qualifiziert beantwortet.
 


 
Nach rund 5,5 km Wegstrecke, zwei Stunden Wanderung und ungezählten Fragen ging es zurück nach Neunkirchen wo die Jagdpächter ein leckeres Wildessen vorbereitet hatten. Mit dem Essen und ein paar netten Gesprächen endete die tolle Veranstaltung.

Nochmal recht herzlichen Dank an die Jagdpächter rund um den Potzberg für diesen informativen Tag.

    

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Erster Arbeitseinsatz 2017

Beim ersten Arbeitseinsatz 2017 wurde der Zickzack-Wanderpfad freigeschnitten und die ersten Hinweisschilder aufgestellt.

 

Bei bestem Wetter konnte die kleine Truppe rund 20 Hinweisschilder montieren  ....

 

... um eine bessere Orientierung auf den zahlreichen schönen Wanderwegen zu ermöglichen.

Und nach getaner Arbeit hatte man sich auch eine kleine Verpflegungspause verdient.

In Kürze wird noch ein zweiter Einsatz stattfinden bei dem weitere 20 bis 30 Schilder aufgestellt werden sollen.
  

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Jahresprogramm 2017 des Potzbergvereins ist online

Das Jahresprogramm 2017 kann unter dem Menüpunkt "Jahresprogramme" (siehe links) eingesehen werden. Die Vorstandschaft hat wieder ein vielseitiges und abwechselungsreiches Programm für seine Mitglieder und interessierte Bürgerinnen und Bürger zusammengestellt.
  

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Nachlese
 
"Walachai": Bei Nachfahren deutscher Auswanderer in Südbrasilien

 

Am 17.03.3017 zeigte der Potzbergverein den Film "Walachai", der über die pfälzischen Nachfahren in Sübrasilien berichtet. Der Vorsitzende des Potzbergvereins Jan Fickert begrüßte die rund 50 Interessierten und gab eine kurze Einführung zur Historie der Auswanderungen ab 1824.
 

"Ein toller Film" - das fanden alle Besucher im Jugendheim in Neunkirchen nach der Veranstaltung.

    
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Neue Infotafel informiert über die "Ottilienquelle"



Rutsweiler/Glan. Von nun an informiert eine neue Infotafel die Besucher der "Ottilienquelle" über die Geschichte der beliebten Anlage im Potzbergwald. Erstellt wurde sie in einem Gemeinschaftsprojekt zwischen dem Förderverein Ottilienquelle und dem Potzbergverein. Jan Fickert vom Potzbergverein recherchierte in den Archiven, trug historische Fotos zusammen und erstellte den Text. Der Potzbergverein finanzierte den Druck. Dirk Sander vom Förderverein Ottilienquelle organisierte den Bau einer Rahmenkonstruktion. Das Holz für das Gestell spendierte das Altenglaner Holzbauunternehmen Tülp, den Arbeitslohn für den Zusammenbau übernahm der Förderverein.
Die Anlage an der Ottilienquelle existiert seit mehr als 150 Jahren. Forstamtsassessor Johann Baptist Moser fasste an einem Steilhang eine Stollenquelle. Die Schutzhütte wurde im Jahr 1977 gebaut. Sie ist aber nicht die erste Hütte an der Anlage, die sich in dem ehemaligen Bergbaufeld "Phillippsgrube" befindet.

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Oktober 2016: Positives Resümee beim Potzbergverein

Kaum Veränderungen bei Neuwahlen

Zur Jahreshauptversammlung hatte der Potzbergverein am 28. Oktober 2016 seine Mitglieder in das Gasthaus Emmes nach Oberstaufenbach eingeladen. Der 1. Vorsitzende Jan Fickert ließ die Vereinsaktivitäten des Jahres 2016 Revue passieren. Der Vortrag mit Rüdiger Kriese, die Exkursionen mit Natur- und Landschaftsführer Winfried Sander, das Rollbratenfest sowie der von Bruno Zimmer organisierte Jahresausflug nach Oppenheim waren mehrheitlich gut besucht und fanden ein positives Echo. Die für November geplante Wanderung mit den Jagdpächtern am Potzberg muss aus organisatorischen Gründen aber leider ausfallen und soll nachgeholt werden. Bei den Projekten erinnerte Fickert an die im letzten November überarbeitete Vereinssatzung, die Installation von drei neuen Ruhebänken im Potzbergwald (Holzspende Winfried Gabel, Herstellung Rudi Müller), den Arbeitseinsatz mit Säuberungs- und Freischneideaktionen, die fortgeführte Besprayung der Wanderwege, die Realisierung der neuen Info-Tafeln am Schützenbrunnen und an der Ottilienquelle (in Zusammenarbeit mit der OG Neunkirchen und dem Förderverein Ottilienquelle e.V.) sowie die Erstellung und Verteilung von Werbe-Postkarten über den Potzberg. Bezüglich der Infotafel am Schützenbrunnen dankte Fickert noch einmal für die Spende eines Vereinsmitglieds in Höhe von 200 Euro. Der Verein habe zurzeit 182 Mitglieder zu verzeichnen, nachdem es seit der letzten Jahreshauptversammlung 2 Austritte, 5 Sterbefälle und 9 Neueintritte gab. Mit einer Gedenkminute wurde den Verstorbenen gedacht. Fickert bedankte sich bei der Vorstandschaft für die gute Zusammenarbeit und bei allen Mitgliedern und Freunden des Vereins für die Unterstützung. Wie aus den Berichten von Kassenwart Bruno Zimmer und der Kassenprüfer Klaus Latterner und Kurt Drumm zu entnehmen war, steht der Verein finanziell auf gesunden Füßen und muss sich keine Sorgen machen. Beanstandungen gab es keine und der Vorstand wurde einstimmig entlastet. Bei den anschließenden Neuwahlen gab es bis auf eine Ausnahme keine Veränderungen. Kurt Drumm stellte sein Amt des Kassenprüfers zur Verfügung. Für ihn wurde Inge Gutzmann aus Mühlbach gewählt. Der Vorstand im Überblick: 1. Vorsitzender Jan Fickert, 2. Vorsitzender Max Rübel, Kassenwart Bruno Zimmer, Schriftführer Sigmund Niebergall, Beisitzer: Heinz von Blohn, Siegfried Gutzmann, Heinz Haufschild, Rudi und Gudrun Müller, Kassenprüfer: Klaus Latterner und Inge Gutzmann. Für 2017 wurden bereits erste Veranstaltungs- und Projektvorschläge diskutiert.

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Vortrag

zum Quecksilberbergbau am Potzberg

Thallichtenberg. Das Urweltmuseum Geoskop lädt zur nächsten Vortragsveranstaltung im Rahmen des wissenschaftlichen Forums „Terra Magica“ ein. Am Mittwoch, 2. November, spricht Jan Fickert aus Neunkirchen am Potzberg um 19.30 Uhr zum Thema

Der Quecksilberbergbau am Potzberg – ein historischer Überblick“.


Jan Fickert stammt aus Neunkirchen am Potzberg und ist studierter Kulturwissenschaftler. Als Vorsitzender des Potzbergvereins und stellvertretender Vorsitzender der Kreisgruppe Kusel des Historischen Vereins der Pfalz liegen ihm der Potzberg und die Regionalgeschichte am Herzen. Details zur Veranstaltung gibt’s auf der Internetseite www.urweltmuseum-geoskop.de/deutsch/geoskop/veranstaltungen.

Quelle
Ausgabe:  Die Rheinpfalz - Westricher Rundschau - Nr. 250
Datum:     Mittwoch, den 26. Oktober 2016    Seite   16

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Veranstaltung

„Spaß für Groß & Klein: Spielerisch den Wald erleben“

Der Potzbergverein lädt für Samstag, den 10. September 2016, 15 Uhr, zu der pädagischen Veranstaltung "Spaß für Groß & Klein: Spielerisch den Wald erleben" ein. Die Veranstaltung ist geeigenet für Kinder von 6 bis 12 Jahren und ihren erwachsenen Begleitern und beinhaltet Spiele, Kochen im Freien und eine Nachtwanderung. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt auf 10 Erwachsene + Kinder. An Kosten fallen an: Erwachsene 5 Euro, Kinder 3 Euro. Die Leitung hat der zertifizierte Natur- & Landschaftsführer Winfried Sander. Treffpunkt ist an der Hütte Ottilienquelle in Rutsweiler am Glan. Eine Anmeldung ist erforderlich bis zum 07.09.2016 bei W. Sander aus Rutsweiler, Telefon: 06381-47323.

 

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Rollbratenfest des Potzbergvereins

Mühlbach/Potzberggemeinden. Der Potzbergverein lädt alle Mitglieder und Interessierte für Samstag, 16. Juli, zu seinem traditionellen Rollbratenfest am Kelterhaus in Mühlbach ein. Beginn des Festes ist um 19 Uhr. Anmeldung und Bratenbestellung bitte bis Mittwoch, 13. Juli, bei Rudi Müller aus Oberstaufenbach, Telefon 06385-5229.

 

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Nachlese zur Exkursion

„Potzberg und Remigiusberg: ein ungleiches Paar“

Am 19. Juni fand die Exkursion „Potzberg und Remigiusberg – ein ungleiches Paar“ statt. Die Tour dauerte ca. 5 Stunden und wurde von dem Natur- und Landschaftsführer Winfried Sander geleitet. Auf der knapp 10 km langen Strecke wurden interessante Informationen zur Geologie, Flora & Fauna und Kultur geliefert.


Die kleine, aber sehr interessierte Gruppe an der Otillienquelle nahe Rutsweiler.


Winfried Sander erläutert Naturschutzmaßnahmen im Bereich des Glan-Blies-Radweges ...


... und gemeinsam entdeckte man die Gelbbauchunke im Tümpel.


Relikte des ehemaligen Hartsteinbruches in Theisbergstegen, die von der Natur zurückerobert werden.


Gerade im Bereich des alten Steinbruches wachsen einige interessante und seltene Pflanzen.


Vom Steinbruch aus ging es hinauf auf den Remigiusberg.


Während der Rast auf halbem Weg konnte man diese tolle Aussicht über das Glantal genießen.


Kurz vor der Ruine Michelsburg gab es einen Abstecher in den alten Steinbruch.


Hier ist ein kleines Freiluftmuseum, in dem man viel Interessantes zum gebrochenen Hartstein und der Flora und Fauna in diesem Gebiet erfahren kann.


Der Abbau schlägt zwar große "Wunden" in die Natur, bietet aber auch Lebensraum für seltene Pflanzen und Tiere.


Der weitere Fußweg zum Gipfel des Remigiusberges mit herrlichem Blick in den Pfälzer Westrich.


In der Gaststätte "Zur Alten Propstei" gab es ein gutes Essen und vom Biergarten aus ...


... diesen tollen Ausblick als Belohnung für die fast fünfstündige Wanderung.

Die Teilnehmer haben viel Neues über Geologie, Flora und Fauna ihrer Region erfahren und dankten Winfried Sander für diese tolle Wanderung.

 

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Exkursion „Am Rande des Truppenübungsplatzes“


Der Potzbergverein lädt für Sonntag, den 29. Mai, zu der Exkursion „Am Rande des Truppenübungsplatzes“ ein. Die Veranstaltung wird von dem zertifizierten Natur- und Landschaftsführer Winfried Sander geleitet. Die Tour dauert ca. 4 Stunden. Auf der 6,5 km langen Strecke werden interessante Informationen zu Natur und Kultur geliefert. Für ein gemeinsames Picknick fallen Kosten in Höhe von 6 Euro ein. Die Teilnehmerzahl ist auf 25 Personen beschränkt. Empfohlen wird gutes Schuhwerk. Treffpunkt ist um 10 Uhr am Milchhäuschen in der Ortsmitte von Rathsweiler. Es wird um Anmeldung bei W. Sander aus Rutsweiler/Glan gebeten, Tel. 06381-47323.

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Nachlese zum Arbeitseinsatz des Potzbergvereins

am Samstag den 09. April 2016

Am Samstag den 09.04.2016 fand der erste Arbeitseinsatz des Potzbergvereins 2016 statt.

Die kleine Helfertruppe hat den "Präsidentenpfad" (Zick-Zack-Weg vom Turm zur Otillienquelle) freigeschnitten und gesäubert.

Außerdem wurde die Sitzgruppe am Faulenbornbrunnen freigeschnitten und in Ordnung gebracht.

 

 

Durch Rudi Müller und seinem Enkel wurden im Frühjahr noch zwei weitere neue Bänke im Potzbergwald aufgestellt.


Bank an der Dicken Eiche (am Wegende zu erkennen) oberhalb von Theisbergstegen


Bank zwischen den Kellerhäuschen und dem Dreikönigszug


Der Vorsitzende Jan Fickert dankte allen Helfern für die Unterstützung.
 

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Nachlese

Vortrag zum Edgar-Reitz-Kinofilm "Die Andere Heimat"

 

Neunkirchen.

Der Vorsitzende des Potzbergvereins Jan Fickert begrüßte die zahlreichen Gäste zu dem spannenden Vortrag „Eich sin Schmied – Anekdoten und Ausschnitte zum Film Die Andere Heimat“ im Jugendheim in Neunkirchen.

 

 

 

Referent war der Schmied und Schauspieler Rüdiger Kriese aus Medard. Er berichtete auf authentische und amüsante Weise von der Entstehung und Umsetzung des Heimatfilms von Edgar Reitz aus dem Jahr 2013. Der Film, der in Ausschnitten kommentiert wurde, führte die Zuhörer auf eine Zeitreise in den Hunsrück und die Auswanderung der 1840er Jahre. Das Schwarz-Weiß-Drama erhielt 2014 den Deutschen Filmpreis und ist die Vorgeschichte der weltberühmten „Heimat“-Familiensaga.

Die Besucherinnen und Besucher der Veranstaltung waren sehr begeistert von den humorvollen und kurzweiligen Ausführungen von Rüdiger Kriese.

Mehr als 50 Gäste waren in das Jugenheim nach Neunkirchen gekommen.

Zum Ende der Veranstaltung dankte Jan Fickert Herrn Kriese mit einem kleinen Präsent für den tollen Vortrag.

 

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Jahresprogramm 2016 ist online

Das Jahresprogramm 2016 des Potzbergvereins ist nun online und kann unter "Jahresprogramme" eingesehen werden.


Jahresprogramm ansehen

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Potzbergverein dankt Winfried Gabel

Neue Bänke für den Potzbergwald
Föckelberg.
Dank einer großzügigen Holzspende des Neunkircheners Winfried Gabel fertigte der Potzbergverein fünf neue Bänke für den Potzbergwald.


Foto: (von links): Jan Fickert, Winfried Gabel und Rudi Müller freuen sich über die neuen Holzbänke.

Zwei wurden bereits an der "Buche" im Föckelberger Wald und am Waldeingang zur Ottilienquelle in Rutsweiler am Glan aufgestellt. Sie ersetzen alte marode Bänke. Die restlichen Installationen folgen noch an ausgewählten Plätzen an den Wanderwegen des Vereins. Gefertigt wurden sie in engagierter Eigenleistung durch Vorstandsmitglied Rudi Müller und seinem Enkel Jakob aus Oberstaufenbach. Winfried Gabel liebt seine Heimat am Potzberg und ist Mitglied im Verein, der die Heimatpflege fördert. Er wohnt seit einiger Zeit im Seniorenpflegeheim Marienhof in Glan-Münchweiler. Früher betrieb er zusammen mit seinem Bruder eine Schreinerei in Neunkirchen. Vereinsvorsitzender Jan Fickert dankte Herrn Gabel herzlich für die großzügige Spende und überreichte ihm als kleine Anerkennung einen Gutschein für die Fusspflege und Cafeteria im Marienhof.

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Mitgliederversammlung des Potzbergvereins
Satzungsänderung

Oberstaufenbach / Potzberg. Der Potzbergverein lädt seine Mitglieder für Freitag, den 13. November 2015, 20 Uhr, zu einer erneuten Versammlung ins Gasthaus Emmes nach Oberstaufenbach ein. Die am 23. Oktober angestrebte Satzungsänderung konnte leider nicht umgesetzt werden, da das dafür erforderliche Viertel der Mitglieder nicht anwesend war. Aus diesem Grund muss eine neue Versammlung innerhalb von 4 Wochen einberufen werden. Die Änderungsvorschläge werden erneut vorgestellt und können im Anschluss daran ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Vereinsmitglieder beschlossen werden.

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Jahreshauptversammlung des Potzbergvereins     Satzungsänderung

Oberstaufenbach / Potzberg. Der Potzbergverein lädt seine Mitglieder für Freitag, den 23. Oktober 2015, zur diesjährigen Jahreshauptversammlung ein und bittet vor allem wegen der angestrebten Satzungsänderung um zahlreiches Erscheinen. Die Veranstaltung beginnt um 20 Uhr im Gasthaus Emmes in Oberstaufenbach.

Die Satzung, die aus dem Jahr 1972 stammt, soll in einigen Punkten den veränderten Gegebenheiten der Zeit angepasst werden, was eine Abstimmung von Seiten der Mitglieder erforderlich macht. 

Die Tagesordnung sieht wie folgt aus:

1.  Tätigkeitsbericht des Vorsitzenden mit Aussprache;

2.  Bericht des Rechners mit Aussprache;

3.  Bericht der Kassenprüfer;

4.  Entlastung der Vorstandschaft;

5.  Vorstellung der Satzungsänderungvorschläge und Abstimmung;

6.  Verschiedenes, Wünsche, Jahresprogramm 2016.

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Nachlese zum Jahresausflug 2015

Der Jahresausflug 2015 führte an die Mosel, in die Südeifel und die "Kleine Luxemburger Schweiz".

Erstes Ziel war die römische Villa in Mehring im Moseltal.


Neben der Besichtigung gab es auch eine kleine Weinverkostung.

 

 

 
links:    Der Hohlraum unter dem Fußboden diente zur Beheizung der Räume.
rechts: Ein rekonstruiertes Mosaik, das vom Wohlstand des Besitzers zeugt.


In Igel konnte ein UNESCO-Weltkulturerbe, die 23 m hohe Igeler-Säule (römisches Pfeilergrabmal), besichtigt werden.

             
Ein monumentales Bauwerk mit schönen Szenen aus dem damaligen Leben der Römer.

Von hier aus ging es zu den "Irreler Wasserfällen" - entstanden nach einem Felssturz.


Die Wasserfälle sind eigentlich große Stromschnellen, aber auf jeden Fall eine ...


... Besichtigung wert. Bitte mal genau die Form der Felsen beachten :-)


Von den Wasserfällen fuhren wir ins Hotel "Koch-Schilt" zum Mittagessen.

Gut gestärkt ging es in die Nähe von Berdorf in die Kleine Luxemburgische Schweiz.

Ziel war die Felsformation "Predigtstuhl".

 

  


Vielleicht wäre es besser gewesen diese Tour VOR dem Mittagessen zu machen :-) .


Der Predigtstuhl ...


... wurde natürlich auch erklommen.


Nach der Klettertour machten wir noch einen Abstecher in das kleine Örtchen Berdorf ...


... um im Hofladen der Käserei einzukaufen. 


Den Abschluss dieser tollen Fahrt machten wir in Echternach ...


... wo gerade Marktplatzfest war und für Musik und Getränke bestens gesorgt war.

   Die Basilika in Echternach.

Eine tolle Fahrt mit super Organisation - so hat es allen viel Spaß gemacht.

Danke an die Organisatoren.

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Nachlese zur 3. Bergbau-Exkursion am Potzberg

Föckelberg  19.09.2015

Es war die dritte Veranstaltung dieser Art unter Leitung des Vorsitzenden Jan Fickert und Martin Bertges aus Neunkirchen am Potzberg. Ziel war es, an die einstige wirtschaftsgeschichtliche Bedeutung des Bergbaus am "König des Westrichs" zu erinnern. In diesem Jahr stand eine relativ unbekannte, jedoch bedeutende Grube im Fokus: die Elisabethengrube bei Föckelberg. Sie war die einst ergiebigste Grube auf Föckelberger Gemarkung und liegt in einem Wäldchen auf einer Potzberganhöhe zwischen Föckelberg und Friedelhausen. Besonderheit der geographischen Lage ist, dass hier ein Magmatit auftritt.

 

 

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Jahresausflug 2015 des Potzbergvereins ausgebucht

Der Bus für den Jahresausflug des Potzbergvereins am 3. Oktober 2015 zur Mosel und in die Kleine Luxemburger Schweiz ist leider voll. Weitere Anmeldungen können nicht mehr angenommen werden.

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INFO Wanderwege des Potzbergvereins
(Stand 02.09.2015)

Der Potzbergverein ist fleißig an der neuen Besprayung (Markierung) seiner sechs Wanderwege.
1) Fertig besprayt sind bereits:
- Weg Symbol "Vogel"
- Weg Symbol "Laubbaum"
- Weg Symbol "Dreieckiger Stein"
- Weg Symbol "Kirche"
- Weg Symbol "Nadelbaum"
2) Noch nicht besprayt wurde der Bergbau-Weg.

Zudem hat der Verein gerade fünf neue Holzbänke fertiggestellt. Zwei wurden bereits im Wald aufgestellt.

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11. Juli 2015: Traditionelles Rollbratenfest des Potzbergvereins am Mühlbacher Kelterhaus
(Es war lecker!)

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Rückblick 14.06.2015: Wanderung zur Tier- und Pflanzenwelt am Potzberg

Potzberg. Es war ein warmer Sonntag, der 14. Juni, und ideales Wetter für eine Wanderung im kühleren Potzbergwald. Der Potzbergverein hatte zu einem Rundgang eingeladen, der interessante Einblicke in die Pflanzen- und Tierwelt am „König des Westrichs“ liefern sollte. Wanderführer war Winfried Sander aus Rutsweiler am Glan, Vereinsmitglied und mittlerweile zertifizierter Natur- und Landschaftsführer. Start war um 13 Uhr auf dem Potzberggipfel. Ziel war es eine knapp 6 km lange Strecke mit allen Sinnen zu erleben und zu genießen. Nach einer kurzen Einführung in die Lage des Potzbergs im Landschaftsschutzgebiet Königsland, seine Zugehörigkeit zu den „Pfälzer Kuppeln“ und seine Bodenverhältnisse ging die Wandergruppe Richtung „Buche“, wo die Aufgaben der forstwirtschaftlichen Nutzung (Wirtschaftswald), die touristische Einbindung sowie der Wald als Erholungsraum von dem Referenten umfassend erklärt wurden. Es folgten Erläuterungen zur Ökologie des Waldes und zu seinem Aufbau. Wichtiger Bestandteil ist dabei auch das im Wald zu findende Totholz, das nachweislich bis zu 6000 Tier- und Pflanzenarten, vielen Pilzen und Flechten, einen Lebensraum bietet. Sander sagte, dass Schutz und Nutzung des Waldes stets im Einklang stehen sollten und deshalb das Prinzip der Nachhaltigkeit von großer Bedeutung sei. Über den „Wellenkopf“ ging es zum „Dreieckigen Stein“, der Anlass zu einem Exkurs zu den früheren Grenzmarkierungen bot. Immer wieder wurden entlang der Strecke besondere Pflanzenarten vorgestellt, teils geschmückt mit interessantem Wissen aus der Kulturgeschichte. Als Charakterpflanze des Potzberges zeigte sich immer wieder der in lockeren Beständen wachsende und derzeit blühende Rote Fingerhut oder auch die Heidelbeere, die früher am Potzberg noch viel häufiger war und heute noch im Namen „Wellenkopf“ (Wellen für mundartlich „Weele“, also Heidelbeerenkopf) verewigt ist. An weiteren Pflanzen wurden unter anderem der Echte Wurmfarn, das Springkraut, der Wiesen-Wachtelweizen, der Wald-Schachtelhalm, das Heidekraut und die giftige Tollkirsche besprochen. Eine Lupe diente den Teilnehmern stets der genaueren Betrachtung. Auch auf den allgegenwärtigen Gesang der Vögel wurde eingegangen. Zu hören waren wiederholt der Buchfink, die Amsel, die Mönchsgrasmücke, Kleiber und der Zaunkönig. Weitere Informationen gab der Referent zum Rotmilan, Uhu, Kolkraben und den Spechtarten. Der Potzberg ist auch Heimat von bis zu 40 Baumarten, wobei die Rotbuche in unserer Mittelgebirgslandschaft die „Mutter des Waldes“ ist. An besonderen Baumarten am Potzberg erklärte Sander die Douglasie, Weißtanne, Weymouth-Kiefer und Roteiche und ging auf ihre Merkmale und Nutzung näher ein. Als eines der großen Feuchtgebiete am Potzberg wurde die Stollenquelle besucht und ihre Tier- und Pflanzenarten besprochen. Bei den verschiedenen Säugetieren des Potzbergs gab der Referent auch Hinweise zur Wildkatze und berichtete von einem Haarfund, der jetzt im Labor näher untersucht werden soll. Zur Überraschung zeigte sich gegen Ende der Wanderung nahe des Zick-Zack-Pfades noch ein Rehkitz, das nach seiner Mutter rief. Gegen 16:15 Uhr wurde die Blockhütte des Wildparks erreicht, wo man die wissenswerte Wanderung bei einem kühlen Getränk, einem Imbiss und weiteren Gesprächen ausklingen ließ. Alle Teilnehmer bedankten sich bei dem Wanderführer und Potzbergverein für diese erlebnisreiche Veranstaltung.
Geführte Wanderungen zur Flora und Fauna und zu den weiteren Besonderheiten am Potzberg können von interessierten Gruppen (Vereine, Firmen, Kindergruppen etc.) gebucht und nach deren Wünschen gestaltet werden. Info: Potzbergverein, Winfried Sander, Tel. 06381-47323.

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Neue Wegemarkierung durch Besprayung


Mai 2015: Landkreis Kusel unterstützt Potzbergverein


Beim Arbeitseinsatz des Potzbergvereins am Samstag, dem 16. Mai, war Jürgen Wachowski von der Kreisverwaltung Kusel zu Gast. Herr Wachowski ist für die Wanderwegeinfrastruktur und die Verbesserung der Wanderwege im Landkreis zuständig. Er wies die Vereinsspitze in die neue Besprayung der Wanderwege ein und erklärte, auf was zu achten sei. Nach einer kurzen Theorie folgte die Praxis und ein Wanderweg des Potzbergvereins, der Weg mit dem Symbol "Dreieckiger Stein", wurde gemeinsam besprayt. Der Anfang wurde somit gemacht. Die weiteren Wanderwege folgen in den nächsten Wochen und Monaten. Neu ist dabei, dass die Rundwege in beide Richtungen markiert werden. Die schwarzen Symbole auf weißem Hintergrund sind jetzt auch größer und von weitem gut zu erkennen.

Der Potzbergverein dankt Herrn Wachowski für die gute Zusammenarbeit und freut sich über die Verbesserung.

 

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11.04.2015   Arbeitseinsatz:

10 Helfer des Potzbergvereins trafen sich morgens zum Arbeitseinsatz am Potzberg-Parkplatz.

Am Waldrand wurden 3 Esskastanien gepflanzt. Allerdings wird es noch einige Jahre dauern bis hier Kastanien geerntet werden können.


Der Übergang vom Parkplatz zum Waldparkplatz wurde gesäubert, die Poller neu aufgerichtet ...

... und leichte Gräben aufgefüllt.

 Nachdem die Hecken und Dornen zurück geschnitten wurden ...

Ein Teil der Helfer beim ersten Arbeitseinsatz 2015.

 ... sah das doch schon deutlich freundlicher aus. Ein ganz anderer Anblick für die Besucher des Potzberges.

 Am Rande des Parkplatzes hat der Potzbergverein ein neues Schild aufgestellt, ...

... das über die Entstehungsgeschichte des Potzbergturms informiert.

 

Die alte verwitterte Bank an der Kalescheiche wurde durch eine neue ersetzt.

 

Die schöne Holzbank ist eine Spende des BUND - Kreisgruppe Kusel.

 

Herzlichen Dank an alle freiwilligen Helfer!

Der Potzbergverein


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 Rückblick 10.04.2015: Vortrag "Die Pfälzer Kuppeln - eine naturräumliche Besonderheit im Landkreis Kusel"

 

Referent Dr. Sebastian Voigt (Urweltmuseum Geoskop, Burg Lichtenberg) hielt einen sehr interessanten Vortrag zur Entstehung der "Pfälzer Kuppeln", u. a. mit dem 562 m hohen Potzberg.

Ca. 40 Besucher kamen ins Jugendheim nach Neunkirchen am Potzberg und alle waren begeistert von dem informativen Vortrag zur Geologie in unserer Region.

Der Vorsitzende des Potzbergvereins Jan Fickert hatte den Vortrag organisiert. Er bedankte sich bei Dr. Voigt und wies noch auf die nächsten Angebote des Potzbergvereins hin.

11.04.    Arbeitseinsatz (siehe unten)

19.04.    Potzbergumrundung (geführte Wanderung um den Potzberg)

31.05.    Exkursion: "Am Rande des Truppenübungsplatzes"
 

 

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02/2015   Jahresprogramm 2015 ist jetzt online

 

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02/2015   Potzbergverein gibt neue Postkarten aus
 

Mit einer Auflage von jeweils 1000 Stück möchte der Verein verstärkt Werbung für die schöne Region rund um den Potzberg machen.

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 "Junge Riesen" des Potzberg-Projektes pflanzbereit


(Collage: H. Ritthaler)


Frisch-herbstlicher Morgennebel umrahmte am vergangenen Samstag den offiziellen Start zur Erhaltung der breiten Typen- und Sorten-Vielfalt der westpfälzischen Weinbirnen - das richtige Wetter zum Pflanzen von Obstbäumen! Schon seit Februar 2009 haben die Aktivisten des BUND Kusel im Rahmen ihres Pilot-Projektes 'Regionaltypische Mostbirnen der Westpfalz' und in Zusammenarbeit mit dem Potzbergverein mehrere hundert altehrwürdige Bäume am Potzberg kartiert, Fruchtproben gesammelt, verglichen und soweit möglich die Sorten identifiziert. Edelreiser von ausgewählten, besonderen Bäumen wurden der Baumschule Ritthaler in Hütschenhausen zur Vermehrung übergeben. Jetzt ist es endlich soweit und die Bäumchen sind zu Hochstämmen herangewachsen: 15 benannte traditionelle Sorten, sowie 50 noch nicht identifizierte Typen mit Arbeitsbezeichnungen können wieder in die Landschaft hinauswandern und die Nachfolge ihrer imposanten Mutterbäume antreten.  Die verfügbaren Bäume werden mit Pfahl zu einem Sonderpreis an interessierte Bürger abgegeben, solange der Vorrat reicht. Einzige Bedingung ist, dass die Jungstandorte dem Projekt mitgeteilt werden, damit die Entwicklung der Bäume und die Eigenschaften der Früchte beobachtet werden können. Die robusten, pflegeleichten 'Wei-Beere' lieferten über Jahrhunderte zuckerreiche und aromatische Früchten in Massen - vielfältig verwertet als Obstwein, Essig, Brand, Latwerch, Dörrobst und Eingekochtes. Eine vielfältige bäuerliche Selbstversorger-Kultur gilt es zu erhalten, deren Wert für die Zukunft sich nicht in Geld-Maßstäben fassen lässt. Die zeitliche Dimension: ein Weinbirnenbaum kann 200 Jahre und mehr erreichen - über 7 Menschen-Generationen.

Kontakt: BUND Kusel, Winfried Sander, Tel. 06381-47323,
oder Baumschule Ritthaler, Tel. 06372-5880.

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Rückblick 13.09.2014: Spannende Einblicke in den Bergbau am Potzberg

 

Mühlbach / Föckelberg:

Am Samstag, dem 13. September 2014, veranstaltete der Potzbergverein zum zweiten Mal eine heimatkundliche Exkursion zum Thema "Historischer Quecksilberbergbau am Potzberg". Etwa 40 Interessierte konnten die Exkursionsleiter Jan Fickert, Vorsitzender des Potzbergvereins, und Martin Bertges auf dem Potzberggipfel begrüßen. Im Mittelpunkt des Interesses stand diesmal der neun Jahrzehnte in Betrieb gewesene Dreikönigszug (1776 - 1866), einst eines der rentabelsten Quecksilberbergwerke Deutschlands. Für Fickert und Bertges sind die historische Bedeutung des Bergbaus am Potzberg sowie das große touristische Potenzial Beweggründe für derartige Veranstaltungen. Auch soll das Verständnis der Bevölkerung für diese Kapitel der regionalen Wirtschaftsgeschichte geweckt werden. Das Kuseler Land sei "steinreich" und sollte diesen Reichtum auch verstärkt touristisch nutzen, wie die beiden Exkursionsleiter in ihren Ausführungen erläuterten.

Nach einer Einführung in den geologischen Aufbau des Potzbergs und die Entstehung der Zinnobererze ging es über den idyllischen Zick-Zack-Pfad hinunter zum Schwarzenkopf. Ein Stollenmundloch erinnert dort an die Zeit der Versuchschürfe, als ab den 1770er Jahren der große Run nach den begehrten Zinnobererzen im nördlichen Potzberg begann und Quecksilber vor allem für die Spiegelherstellung und für medizinische Zwecke gebraucht wurde. Weiter ging es vorbei an Halden und Pingen, die am Potzberg noch sehr zahlreich vorhanden sind, über den Faulenborn zur einstigen Tagschachterhalde des Dreikönigzugs, dem Zentrum des einstigen Bergwerks.

An den verschiedenen Haltepunkten berichtete Jan Fickert aus der Historie des Dreikönigzugs, Martin Bertges verdeutlichte anhand von Illustrationen anschaulich Entstehung und Funktionsweise dieses großen und bedeutenden Pfälzer Bergwerks. Über die Zwischenstation "Hutschbacher Stollen" ging es ins Zentrum der Siedlung. Hier gab Fickert vor dem einstigen Bergverwalterhaus Hinweise zu den Anteilseignern des Bergwerks und den verschiedenen Bergverwaltern.  Friedrich Häuser, der schon bei einer amerikanischen Bergwerksgesellschaft in Mexiko in Dienst gewesen war, ist dabei als der bedeutenste zu nennen. Sein Name ist später sogar bei der Benennung eines Fossils wissenschaftlich in die Geschichte eingegangen. Zum Abschluss der dreistündigen Exkursion in der Hütte an der Ottilienquelle konnten sich die Teilnehmer bei Getränken und einem kleinen Imbiss stärken, ehe der steile Rückweg zum Potzberggipfel angetreten wurde. In der gemütlichen Hütte verdeutlichten die beiden Exkursionsleiter mit einer kleinen Powerpoint-Präsentation ihre vorherigen bergbautechnischen Ausführungen. Anhand von Luftbildern, Kartenausschnitten und einem von ihnen erstellten 3D-Modell des Bergwerks konnten sie die Faszination der Teilnehmer noch steigern. Die Idee eines Bergbauwanderweges von Mühlbach zum Dreikönigszug fiel bei den Anwesenden auf fruchtbaren Boden. Fickert und Bertges beabsichtigen ihre Forschungen zum Bergbau am Potzberg weiterzuführen und die Industrierelikte einmal in ein touristisches Konzept zu integrieren. Sie kündigten für das nächste Jahr eine Fortführung der Veranstaltungsreihe an.

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17.04.2014:  Neue Tafeln erinnern an Heimatgeschichte

 

Föckelberg:

Ein lange geplantes Projekt des Potzbergvereins ist realisiert worden: Am 17. April 2014 wurden am Parkplatz auf dem Potzberggipfel zwei neu gestaltete Informationstafeln zur Heimatgeschichte feierlich eingeweiht. Die beiden Tafeln "Der Potzberg in der Geschichte" und "Historischer Quecksilberbergbau", die vom Verein selbst konzipiert wurden, "sollen einen kleinen Beitrag zur Verschönerung des Parkplatzes und zur touristischen Aufwertung leisten", so Jan Fickert, der Vorsitzende des Potzbergvereins bei seiner Begrüßung. Neben allen Helfern des Arbeitseinsatzes vom 5. April dankte er vor allem Hans-Werner Schepper, der die grafische Gestaltung übernommen hatte, sowie Rudi Müller für die Federführung bei der Installation der Tafeln.

Tafel Nummer 1 gibt - und das sei neu und innovativ - einen Gesamtüberblick über die Potzberggeschichte und seiner Gemeinden, vom mittelalterlichen Deinsberg im ehemaligen Reichsland über den Petersberg zum Potzberg, dessen heutiger Name erst Ende des 16. jahrhunderts auftauchte.

Tafel Nummer 2 ersetzt eine alte, fehlerhafte und mittlerweile unleserliche Metalltafel zur einstigen Wirtschaftsgeschichte des Zinnoberabbaus, der im frühen 18. Jahrhundert seinen Anfang nahm, in den 1780er Jahren seinen Höhepunkt erreichte und 1866 am Dreikönigszug endete. Die in einem hellen Grünton gehaltenen Tafeln im Format 1 x 1 Meter, deren Fertigung bei der Firma Klingbeil / Waldmohr knapp 800 Euro kostete, sprechen den Betrachter auch durch ihre liebevoll ausgesuchten historischen Illustrationen und die neu erstellte Grubenkarte an.

Die Tafeln tragen die Logos "Pfälzer Bergland", "VG Altenglan" und "Potzbergverein". Eine weitere Tafel zur Geschichte des Potzbergturmes und seiner Vorläufer ist bereits in Planung und soll die Konzeption fortführen, so Fickert. Verbandsbürgermeister Klaus Jung und Kreisbeigeordneter Gerhard Kirch lobten die Arbeit des Vereins und überreichten einen Scheck in Höhe von 200 Euro. Die Vorstandschaft des Potzbergvereins bedankte sich für die großzügige Unterstützung.